Neue Arbeiten von Lena Braun LOST AND FOUND, Unikatsiebdrucke/Collage, Berlin (DE)
Sitten und Gebräuche, Kulturen und kulturelle Errungenschaften kommen und gehen. Was gestern verboten war, kann heute hipp werden. Vergessenes kann Starkult bekommen, Großartiges verloren gehen und nie wieder auftauchen. Über den Schall und Rauch von Geschichte, Mythen und Tabus sprechen die neun Motive der neuen Unikatdruckserie von Lena Braun aka Queen Barbie. Gemeinsam mit den aktuellen Starmodells Lea T., vormals als Mann Assistent des Givenchy Designers Riccardo Tisci, und Andrej Pejic, ein in Bosnien geborener Australier, der wie ein Mädchen anmutet und derzeit die Gaultierkampagne anführt, träumt sich die Künstlerin in die Ruinen von Pompei (Italien) und Germir (Türkei).  Lena Braun aka Queen Barbie stellt mit leisen Tönen und starken Kontrasten in Frage, was scheinbar in Abrede steht. Für den Betrachter ist es ein Genuss, sich mit hineinzuträumen in die Wandelgänge der feenartigen Aliens, in einer sich auflösenden Welt.
Fotos von Andrej Pejic: Jürgen Teller Kleider: Prada/Stefanel/Max Mara/Versace/Bally
Fotos von Lena Braun aka Queen Barbie: Lena Braun/Selbstauslöser Kleid: Hugo Schneider Styling: Lena Braun
Fotos von Lea T.: aus dem Internet Kleider: Givenchy
GERMIR Ein seltsames Dorf 17. -31. März 2011 Kayseri Erciyes Universität, Zafer Bayburtluoglu Ausstellungshalle Germir ist ein historischer Bezirk in Kayseri, der bis zum ersten Drittel des 20.Jahrhunderts von seinem reichen kulturellen Erbe gekennzeichnet war. Es lebten dort Griechisch-Orthodoxe, orthodoxe Armenier und muslimische Türken. Nach dem Unabhängigkeitskrieg verblieb nur die türkische Bevölkerung in diesem Gebiet. Der unvergleichliche historische und kulturelle Reichtum von Germir ist beinahe zu einer Ruinenstadt heruntergekommen. Heute ist es weiter denn je von der ehemaligen Blüte und dem Wohlstand entfernt. Viele historische Stätten wurden von Schatzjägern zerstört. Historische Kirchen und herrschaftliche Häuser lassen etwas von der ruhmreichen Vergangenheit erahnen, die leider nur noch so schwer zu entdecken ist. Erwähnenswert ist auch, dass die Wurzeln des weltberühmten Regisseurs und zweifachen Oscar-Preisträgers Elia Kazan (Alia Kazancıoğlu') in Germir lagen, das mittlerweile unter Denkmalschutz gestellt wurde. 
GERMIR a strange village 17-31 March 2011 Kayseri Erciyes University, Zafer Bayburtluoglu Exhibition Hall Germir is a historical district in Kayseri. Until the first third of the 20th century, it was marked by its rich cultural heritage. There used to live Greek Orthodoxes, Orthodox Armenians and Muslim Turks. After the War of Independence, only the Turks remained in this area. The unequalled historical and cultural richness of Germir has become a semi-ruin. Today it is far from the old days of prosperity and wealth. Many historical sites have been destroyed by treasure hunters. Historic churches and mansions give a hint of the glorious past that unfortunately seems to be that difficult to find. However, it is worth mentioning that the roots of world-famous director and two time Academy Award winner Elia Kazan (Alia Kazancıoğlu'nun) were in this village. It has now been declared a protected area. |