(8.10.-30.10.2010)
Mit Neuen Arbeiten von Lena Braun aka Queen Barbie, Unikatdrucke
Die „inszenierte Wirklichkeit“ im Genderkontext
Unter Inszenierung (von griechisch σκηνή, skene: zu deutsch eigentlich „Zelt“) versteht man das öffentliche Zurschaustellung einer Sache. Der Soziologe Erving Goffman beschreibt das Prinzip der alltäglichen Selbstdarstellung als Performance: „Eine ‚Darstellung‘ kann als die Gesamttätigkeit eines bestimmten Teilnehmers an einer bestimmten Situation definiert werden, die dazu dient, die anderen Teilnehmer in irgendeiner Weise zu beeinflussen.“ Im Genderkontext entmachtet das „verrückte“ Bild von sich selbst, den "fremden Blick" derer, die einer scheinbaren Normalität verhaftet sind und tauscht es mit der eigenen Ansicht aus. Selbst zu bestimmen, wer wir sind und als was wir wahrgenommen werden, ist in diesem Kontext eine „gelungene Inszenierung“.
|  | Lena Braun zeigt erstmals Siebdrucke von zum Teil bislang unveröffentlichten Performancefotos aus den Jahre 1990-2010. Eine kleine Auswahl an Einblicken in ihre Performances und Actionen:
Schöne neue Welt (1990) Das große Fressen (1993) The story of mankind (1993) Im Boudoir (1994) Boudoir in Exile, PSI, New York (1994) Queen Barbie gestylt von Barbie Breakout (2000) Sci-Fi-Jenny, Paris (2002) Lena und Joy meet Siegfried und Roy (2005) Zuchthausköder (2007) Tatou II, Wien (2008) All about Eve II (2009) On her knees (2010)
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