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| Lord Jim & Queen Barbie | |
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| Gesamtkunstwerk | |
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| Die Einverleibung und Auferstehung der Angelika Kauffmann |
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Nah zu nah Queen Barbie als MISS ANGEL "Die Auferstehung und Einverleibung der Angelika Kauffmann" 4./ 5. Oktober 2007 20 Uhr Bürgergasse 8-10 BLOODY LOUNGE in der “Goldenen Languste” Bürgergasse 5 MISS ANGEL A LA CARTE in “Gerrys Trattorria”, Performative Ausstellung mit inszenierten Selbstporträts und Eat Art Show Mit Gerry Wruss (Graz) Lena Braun aka Queen Barbie (Berlin) Susanna Marchand (Wien) Man kann sie eigentlich nur mit Warhol vergleichen. Jeder der Rang und Namen hatte, ließ sich von ihre porträtieren, denn sie hatte diesen unvergleichlichen Stil. Natürlich war das teuer, dafür aber eben einzigartig. MISS ANGEL galt alt Wunder. Frauen konnten nämlich nicht “so gut” malen. Nur sie. Sie war geschickt. Sie erkämpfte sich mit Klugheit und Charme, eine Ausbildung, die Frauen in ihrer Zeit nicht zugänglich war. Sie begriff, daß nur die Protektion der Größten, ihr die Freiheit geben konnte, nach der sie strebte. Sie bekam was sie wollte. Und sie entwickelt einen eigenen Stil. Der war ihrer Zeit voraus. Die männliche Malerwelt haßte sie dafür, ABER kopierte sie, denn sie war außergewöhnlich und Könige und Königinnen stürmten ihre Ateliers London und Rom. MISS ANGEL malte weicher und verwegener, sie brachte es fertig Emotionen höher zu bewerten denn Macht. Ein sanfter Schlag in das Gesicht des Patriachats, den vor allen die weibliche Auftraggeberinnen genossen. Sie bestellten bei MISS ANGEL Selbstdarstellungen und Familienporträts, die die Macht des Weiblichen und des Gefühls irritierend und traumhaft schön wiedergaben. Doch das ist noch lang nicht alles. THE MISS ANGEL STYL wurde auch für die weniger Begüterten ein MUST. Jeder, der etwas auf sich hielt, besaß bald teures Porzellan, limitierte Drucke, einen eigene Fächer oder anderen Schnickschnack aus MISS ANGELS Souvenir-Handel und Art-Shop. Dazu kommt ihr Esprit. MISS ANGELS Salons wurden nicht nur von sehnsüchtigen potentiellen Auftraggebern bevölkert, sondern ebenfalls von den Intellektuellen ihrer Zeit. Ihre unkonventionelle Art zu denken und den Zeitgeist zu prägen, regte an und auf. Sie wurde geliebt, wie keine andere Frau ihrer Ära, denn sie war, was nicht sein durfte: Ein Genie im Körper einer Frau. Goethe war von ihrer Kraft und Größe so beeindruckt, daß er – retour in Deutschland - sich einer niveaulosen Blumenhändlerin an den Hals warf, um zu vergessen. Zu vergessen wie machtvoll seine Hingabe war, an den Genius einer Frau. Über MISS ANGEL wurde gemunkelt was das Zeug hielt. Sie liebte die schönsten Frauen und die potentesten Herren, doch drei Monate vor ihrem Tod verbrannte die kluge Frau alles, was ihrem unglaublichem Mythos hätte gefährlich werden können. So steht sie nun im Pantheon, als Büste. Rein, unschuldig und schön. Ihre Werke zieren die besten Museen der Welt, sie hinterließ ein wahnwitziges Vermögen. Doch in die wahren Abgründe ihrer Macht, ihres Einfluß und ihres Sex-Appeals werden wir niemals vorstoßen. Oder vielleicht doch? MISS ANGEL LEBT! Lena Braun aka Queen Barbie ließ sie gemeinsam mit Gerry Wruss (Eat-Art) und Susanne Marchand (Schauspiel) in ihrer Kunst (Siebdruck/Collage/Foto/Live-Act) auferstehen. |